Als Pulsuhr bezeichnet man umgangssprachlich ein Herzfrequenzmessgerät, das Sportlern dabei hilft ihren Puls während des Trainings zu überwachen, um ein optimales Trainingsergebnis zu erzielen. In der Regel benutzt man dazu einen Brustgurt und eine Pulsuhr, auf der die vom Brustgut gemessenen Werte angezeigt werden. Früher wurden die Geräte nur von Profis und Leistungssportlern eingesetzt, heute sind sie jedoch günstig und weit verbreitet, weshalb sich auch der ambitionierte Amateur eine Pulsuhr leisten kann.
Funktionsweise des Brustgurtes
Im Brustgurt befinden sich Elektroden, die den elektrischen Impuls über die Haut messen können, den das Herz abgibt, wenn es schlägt. Damit der Impuls gut empfangen werden kann, sollten die Elektroden immer ein wenig feucht sein, was bei Sportlern aber kein Problem darstellen sollte – denn schließlich fängt man ja beim Sport relativ schnell an zu schwitzen. Der Brustgurt sendet den empfangenen Impuls dann per Funk an die Pulsuhr und genau an dieser Stelle kann es zu Problemen kommen. In billigen Pulsuhren werden oft Sender oder Empfänger verbaut, die nicht qualitativ hochwertig sind. Bei einer solchen Uhr kann es dann dazu kommen, dass die Pulsuhr einen falschen Wert anzeigt.Ebenso können andere Geräte, wie beispielsweise ein drahtloser Fahrradcomputer, oder auch ein Handy, das Messergebnis verfälschen.Wer Wert auf ein genaues Messergebnis legt, sollte hier also nicht an der falschen Stelle sparen.
Wozu eine Pulsuhr?
Während des Trainings kann man bei unterschiedlichen Pulsfrequenzen andere Trainingsziele erreichen. Ziele können beispielsweise eine optimale Fettverbrennung oder ein Training knapp unter der aeroben Schwelle sein. Beide Ziele lassen sich nur trainieren, wenn man jeweils die genaue Herzfrequenz kennt, bei der man sie erreicht. Diese Herzfrequenz kann mithilfe einer Leistungsdiagnose ermittelt und dann im Training mit der Pulsuhr überwacht werden. Es gibt zwar auch bestimmte Faustregeln, nach denen sich diese Werte ermitteln lassen, allerdings sind die meistens sehr ungenau. Deshalb sollte der ambitionierte Sportler auf jeden Fall eine Leistungsdiagnose machen lassen, auch wenn es diese natürlich nicht kostenlos gibt.
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