Die Chrysantheme als Zierpflanze

Die Chrysantheme gehört zu den Korbblütlern und kommt ursprünglich aus Asien und Nordosteuropa. Ihr Name stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern Chrysos und Anthos zusammen, die Gold und Blume bedeuten.

Die Chrysantheme wurde zuerst in China als Kulturpflanze gezüchtet und kam wahrscheinlich im 8. Jahrhundert nach Japan, wo sie vom Kaiser als Symbol für sein kaiserliches Siegel von Japan ausgewählt wurde. Aus diesem Grund wird der japanische Thron auch als Chrysanthementhron bezeichnet. Nach Europa kam die Chrysantheme etwa im 17. Jahrhundert.

Heute wird die Chrysantheme vor allem als Zierpflanze genutzt und deshalb sind die in Blumenhandlungen und Gärtnereien erhältlichen Exemplare auch sehr viel hübscher anzuschauen, als die ursprüngliche Wildform. Man teilt die heutigen Arten der Chrysantheme als Zierpflanze grundsätzlich in zwei Gruppen ein: Winterfeste und Zierpflanzen. Winterfeste Chrysanthemen können auch in nördlichen Breiten im Garten überwintern und sind auch gegenüber Regen und Wind wenig empfindlich, während die Zierform da schon um einiges empfindlicher ist. Dafür gibt es sie in vielen Varianten und aus Chrysanthemen können tatsächlich sogar Bonsais gemacht werden, wie dieses Video beweist:

In Asien werden Chrysanthemenarten in der Küche als eine Art Gemüse benutzt, oder auch zu Tee verarbeitet. Zudem sind sie auch in der asiatischen Medizin als Heilpflanze bekannt.

 

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